OLGA GORIUNOVA


© Paulina Aleshkina

Olga Goriunova ist Kulturtheoretikerin an der Schnittstelle von Technologie, Philosophie und Ästhetik und Professorin für Media Arts am Royal Holloway, University of London. Ihr jüngstes Buch Ideal Subjects. The Abstract People of AI (2025) untersucht, wie künstliche Intelligenz Menschen in neue Arten von Subjekten abstrahiert. Fragen der Subjektivierung im Verhältnis zu Kunst und Technologie stehen im Zentrum ihrer Arbeit. Ihr vorheriges Buch Bleak Joys. Aesthetics of Ecology and Impossibility (mitverfasst, 2019) befasst sich mit Ästhetik, Ethik und Ökologie in Zeiten multipler Krisen. Diese Arbeit verfolgt Verbindungen zwischen großskaligen Systemen wie Ökologien, technischen Infrastrukturen oder Mechanismen der Berechnung und Prozessen der Subjektivierung. Ihr erstes Buch Art Platforms and Cultural Production on the Internet (2012) konzeptualisiert ästhetische und politische Auseinandersetzungen mit Technologie zu Beginn des World Wide Web und führt die Begriffe der organisatorischen Ästhetik und der Kunstplattformen ein, um kollektive Kunstpraktiken und Bewegungen der 1990er- und frühen 2000er-Jahre zu verstehen.

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