ROMAN KHIMEI AND YAREMA MALASHCHUK
Roman Khimei und Yarema Malashchuk arbeiten seit 2016 als Filmemacher und bildende Künstler und erforschen die Schnittstellen von Dokumentarfilm und Fiktion, um sich mit der jüngeren Geschichte und Gegenwart der Ukraine auseinanderzusetzen. Ihre Arbeit untersucht die fortwirkenden Strukturen postimperialer Macht und deren Auswirkungen auf eine neue Generation von Ukrainerinnen und Ukrainern, die zwischen historischem Trauma und einer ungewissen Zukunft stehen. Die Praxis des Duos reflektiert die Rolle der Statistinnen und Statisten – der unsichtbaren Figuren der Geschichte – sowie die Art und Weise, wie Individuen sich in sich wandelnden politischen und sozialen Landschaften bewegen.
Sie erhielten den Hauptpreis des PinchukArtCentre Prize (2020) sowie den VISIO Young Talent Acquisition Prize (2021). Ihr jüngster Kurzfilm Additional Scenes wurde mit den Hauptpreisen des Tallinn Black Nights IFF 2024 sowie dem Ukrainian Film Critics Award ausgezeichnet. Darüber hinaus präsentierten sie Einzelausstellungen im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, im Kunstverein Hannover und in der Galeria Arsenał in Białystok.
Zuletzt erhielt das ukrainische Künstlerduo den Curatorial Prize des OFFSCREEN Paris Kunstfestivals für ihre Videoinstallation You Shouldn't Have to See This.
Ihre Videoarbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Fondazione In Between Art Film, des Kunstmuseum Liechtenstein, Kontakt, TBA21, Frac Bretagne, des Museum of Contemporary Art Kiasma sowie des Museum of Contemporary Art Antwerp. Ihre jüngste Installation wurde im Rahmen von Dare to Dream, einer Collateral Event der 60. La Biennale di Venezia 2024, präsentiert.