PARA BELLUM
Licht und Klang Installation von Peter Kutin
Mit Para Bellum richtet der Komponist Peter Kutin eine optoakustische Installation in der Panzerhalle des Heeresgeschichtlichen Museums Wien ein, in der die massiven Stahlkörper dieser historischen Kriegsmaschinen durch präzise choreografierte Bewegungen von LED-Lichtern fragmentiert erscheinen.
Die Panzer werden zu Silhouetten, und ihre Schatten übernehmen die Szene – intensiv flackernde Muster entstehen und erzeugen sich verändernde Klanglandschaften, die den Raum klanglich neu strukturieren. Bilder entstehen und lösen sich wieder auf – jede Form von Erwartung scheint aufgehoben. Es entfaltet sich ein schattenhaftes Noise-Ballett, ein obskurer marche funèbre.
Jump Cut.
Lange Zeit schienen nicht nur diese Panzer, sondern auch der Begriff des Krieges in Zentraleuropa ins Museum verbannt – statisch und unbeweglich, etwas, das der Vergangenheit angehört. Para Bellum löst diese Starrheit auf als meditative Medieninstallation aus Klang und Licht, die unsere Wahrnehmung herausfordert und auf eine lange für unmöglich gehaltene Zukunft verweist.
Anknüpfend an jüngere Arbeiten wie Unstable Horizon / Warface (2024) und Skyfall (2026) sowie die Filmmusik zur Dokumentation Militantropos, die 2025 bei den Filmfestspielen von Cannes Premiere feierte, markiert Para Bellum eine erneute Auseinandersetzung Kutins mit dem allgegenwärtigen Thema Krieg.
Öffnungszeiten
Weitere Informationen folgen.
Adresse
Heeresgeschichtliches Museum – Panzerhalle
Franz-Grill-Straße 13
1030 Wien