LU YANG
Lu Yangs 3D-Animationen und Installationen untersuchen das Verhältnis von Körper und Bewusstsein, Spiritualität und Wissenschaft sowie die Grenzen des Menschseins. In vielen Arbeiten dient der eigene Körper als Proxy und wird Experimenten wie Multiplikation, Zersetzung oder Zerlegung unterzogen. Zentrale aktuelle Arbeiten beschäftigen sich mit dem geschlechtslosen Avatar DOKU, benannt nach Dokusho Dokushi (Wir werden allein geboren und sterben allein). DOKU fungiert als digitaler Körper und virtueller Mensch, beschrieben als Reinkarnation von Lu Yang und als Erweiterung der Seele in den digitalen Raum.
Lu Yang (geb. 1984, Shanghai) lebt und arbeitet zwischen Shanghai und Tokio. Ausstellungen u. a. Amant (New York), Museum of the Moving Image (New York), Fondation Louis Vuitton (Paris), Kunsthalle Basel, Mori Art Museum (Tokio) sowie Biennale di Venezia (59. Ausgabe). 2022 wurde Lu Yang von der Deutsche Bank als Artist of the Year ausgezeichnet. Werke befinden sich in Sammlungen u. a. ARoS, Deutsche Bank Collection, Fondation Louis Vuitton, Hirshhorn Museum, M+, UBS Art Collection.